Glaube an Dich und Deine Idee

Die letzten Tage war ich auf der #dld15 in München und habe dort mit vielen interessanten Leuten gesprochen. Viele Freigeister, Menschen die es schon „geschafft“ haben, Entscheider, Visionäre und Journalisten. Natürlich gingen die meisten Gespräche über Geschäftsideen und mögliche Modelle dahinter. Selten ging es in den Gesprächen – neben Smalltalk – um Fragen zur gesellschaftlichen Veränderung oder um wirklich neue Ideen.

Das lag meiner Meinung nach aber nicht daran, dass es keine solchen Ideen gibt, sondern dass schlicht und ergreifend die Mehrheit der Leute so damit beschäftigt ist, den bestehenden Trends hinterher zu laufen, anstatt mal einen Schritt zurück zu gehen und zu überlegen, welche anderen fantastischen Möglichkeiten es noch gibt, die digitale Welt in der wir leben ein Stück besser zu machen.

Das erinnert mich gerade an die Aussage von Henry Ford: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde“.

Dasselbe könnte man auch bei Google sagen: Hätte man die Leute vor Google gefragt, ob sie eine weitere Suchmaschine brauchen, hätten die meisten sicherlich darauf geantwortet: „Wieso denn, ich benutze Yahoo oder Altavista und das reicht mir.“

Und weils grad passt noch ein paar Beispiele mehr:

Hätte man im ICQ- Zeitalter die Leute nach einem weiteren Messanger gefragt, hätten sie sicherlich keinen solchen benötigt.

2006 war ich mal im Telekom Shop und wollte mir ein Mobile Phone – ich glaub von XDA – kaufen, welches bereits „hochauflösendes“ Farb- und Touch-Display hatte. Klobiges, hässliches Teil. Der Mitarbeiter im Shop riet mir davon ab und sagte mir, dass sich das Gerät nicht gut verkaufe, weil keiner ein Touch-Display haben möchte, welches ständig verschmiert ist. Tja, nicht mal ein Jahr später kam das iPhone raus…

Für mich ein weiterer Beweis dafür, dass Dinge, die es noch nicht gibt, erst gebaut werden und gut funktioniernen müssen, bevor sie der Konsument akzeptiert. Hierzu braucht es Visionäre und kreative Köpfe, die sich diese Zukunft klar vor Augen führen können und an das glauben, was sie bewegen möchten, auch wenn die Mehrheit der „Normalos“ das anders sieht.

Das erfordert Durchhaltevermögen und den Willen seine Idee immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und letztendlich aber dann umzusetzen.

Viel Erfolg an alle da draussen, die in einer solchen Lage sind. Bloß nicht aufgeben – ihr verändert die Welt!

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